Rezension-Irgendwann werden wir uns alles erzählen

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IRGENDWANN WERDEN WIR UNS ALLES ERZÄHLEN 

KRIEN, Daniela

Buchzusammenfassung: 

 Im Sommer 1990, auf einem Bauernhof in der ehemaligen DDR wohnt die junge Maria auf dem Brendel-Hof bei ihrem Geliebten Johannes. Sie liest lieber, als zur Schule zu gehen. Auf dem Nachbarhof lebt der 40-jährige Henner. Alleine. Eine Berührung und in Maria entflammt eine Sehnsucht, die übermächtig ist, sie vollkommen einnimmt. Maria findet eines Tages einen Weg in seine Arme. Dann kehrt sie immer wieder zu ihm zurück. Das Drama beginnt... 


                                                                       Umschlag des Buches:
 

Ein Grund, weswegen ich dieses Buch kaufte, lag eindeutig am Cover. Mein Gott, ist es schön! Ich war wirklich vollkommen weg, als ich es zum 1. Mal sah. ABER, ich sage euch, es spiegelt perfekt die Stimmung des Buches. Ein wenig düster, aber auch sehr sommerlich, was natürlich von positiven Gefühlen kündet. 

                                                                      Der Schreibstil:

Obwohl er sehr einfach gehalten ist, ist er nicht verwechselbar, hat er seinen eigenen Weg, der Schreibstil. Durch die Art, wie die Autorin einfache Sätze miteinander verbindet, wird ein ganz eigener Stil kreiert, der sich von anderen heraushebt. 


                                                                          Der Inhalt: 

Die Geschichte hörte sich so seltsam an, da musste ich es einfach lesen. Außerdem machte mich die Buchzusammenfassung wirklich, wirklich neugierig. Es geht um ein Drama. Und ich liebe Dramen! Das Buch ist nicht voller Spannung, es gibt nicht immer 'Action', sondern die Personen und die Situation bringen einen dazu, weiterzulesen. 


                                                                         Die Charaktere:

Die Charaktere sind vielschichtig, haben mir sehr gut gefallen, obwohl ich eine kleine Abneigung gegenüber Maria entwickelt habe. Ich fand sie ein wenig einfältig und jemand, der folgt (eine Mitläuferin also), der nicht reinen Tisch machen kann. Obwohl ich Henner, der ein brutales und selbstherrisches Wesen besitzt, mir nicht gefallen hat, findet man in ihm eine interessante Figur, die es zu analysieren gilt. Dagegen gefiel mir Johannes sehr gut.


                                                                       Das Ende: 


Da in der Buchzusammenfassung ein Drama angekündigt wird, war ich ein wenig enttäuscht, als ich dann mit dem Buch fertig war. Die Gefühle waren für mich nicht nachvollziehbar, ich war den Personen fremd und betrachtete sie aus der Distanz.


                                                                            Fazit:


 Eine schöne Geschichte mit interessanten Figuren, deren Charakterzüge zu erforschen Spaß macht, anspruchsvoll, kombiniert mit einem Klecks Geschichte und Kritik.


4/5

Titel: Irgendwann werden wir uns alles erzählen

Autor(in): Daniela Krien 
Verlag: List (Taschenbuch) 
Preis: 9,99 Euro

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