Erzählung: 'Sie hatte es gewollt'

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Sie hatte es gewollt
Wenn er auch wütend schien, milderte all Sehnen, all Hoffnungslosigkeit die Kälte, die sich in seinem Gesicht festsetzte, die Züge zur starren Maske des Zorns vereisen ließ. Und sie redete auf ihn ein, bettelte, kniete.


Und er schrie, sie solle sich erheben, solle sich nicht erniedrigen, nicht vor ihm erniedrigen, denn er sei verliebt, ganz in sie vernarrt, er sei verliebt, wünsche sie sich.

Sie legte ihm die Hände an die Wangen, weinte bitterlich, küsste ihn. 'Aber das Herz möchte ich dir schenken, mein Herz. Es soll ein Geschenk sein.'

Doch, schüttelte er den Kopf, doch gib es mir nicht, sonst zerbreche ich es, wie ich alles zerstöre, das meine Hände berühren. Zerschellt dein Herz, wenn ich es nehme, ganz nehme und weggehen muss.

'Nimm es, ganz und heil, und zerbrich es.'

Und er sah ihr in die Augen, diese bittenden.

Sie flehte hartnäckig, flehte sehnlichst. Da küsste sie ihn traurig, frug nach mehr, und er gab es ihr, gab ihr alles, füllte die Nacht.

Er stand verloren auf, blickte verwundert, trostlos auf sie hinab, die, die er geliebt hatte, und sagte, er liebe sie nicht, begehre sie nicht, liebe sie nicht.

Nun weinte sie, denn hatte er ihr Herz gebrochen und sie hatte danach gefragt.

Hierbei hörte ich Thousand foot krutch - Absolution und The Fray - You found me und Limp Bizkit - Behind blue eyes                                                                                                                                           

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