Erzählung: Was würden sie sich wünschen

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Was würden sie sich wünschen
Sie schlugen ihn, schlugen auf ihn ein, traten, verletzten, schnitten mit Messern die Finger ab, prügelten, bissen. Hunde, Hunde waren sie, schreckliche Hunde mit Gefühlen, mit einer Vergangenheit, mit Geschichten. Sie waren Hunde, ja, Hunde mit schrecklichen Geschehnissen im früheren Leben, doch heißt dies nicht, gemein, gar grausam zu werden.
Sie schlugen. Und all die anderen, die zusahen, nicht wussten, was zu tun war. Würden sie ihn sterben lassen? Und wenn sie es wären, die dort lägen, verletzt, schutzlos, angestarrt von einer unfähigen Meute? Was würden sie sich wünschen?
Sie schlugen, und die anderen sahen zu. Und wenn man sie nun hineinschubste, in dieses Grauen, in diese Schlacht der gegenteiligen Gefühle. Die Opfer, die Täter. Wenn man sie hineinschubste, was täten sie? Verteidigen sollten sie, nur verteidigen. Was wäre, wenn sie dort lägen? WAS WÜRDEN SIE SICH WÜNSCHEN?
Sie würden sich Hilfe von den Unfähigen wünschen.
Dürfen sie Hilfe erwarten, wenn sie selbst nicht helfen?

Hierbei hörte ich Texas - The Conversation, The Moody Blues - Nights in White Satin und Tom Odell - Hold me.                                                                                                   

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