3. Lesestadium: Das verbotene Eden - Logan und Gwen/Thomas Thiemeyer

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Lesestadien

3. Lesestadium

Das verbotene Eden  Logan und Gwen       Thomas Thiemeyer

Immer noch fängt Thiemeyers Schreibstil ein, büßt keine seiner Merkmale ein, entführt den Leser in eine unglaublich spannende Dystopie, die gleichzeitig für jüngere Leser zu sein scheint und doch eine solche Brutalität in sich trägt, dass ich sage, dies ist absolut kein einfacher, gedankenloser Roman.

Die Liebesgeschichte entfaltet sich nun vollends, beide Protagonisten nähern sich, beide fühlen sich zueinander hingezogen. So gibt es manch 'romantische' Begegnung.
Waren diese Begegnungen bei David und Juna sehr selten, findet man hier auf mehrere, was den erwartungsvollen Leser zufriedenstellt.
Scheint mir diese Liebesgeschichte jedoch nicht allzu gefühlvoll, nein, ich sollte es ungefähr so ausdrücken: Bemerkt man, dass der Roman nicht von einer Frau geschrieben wurde. Was nicht heißt, dass ich Thiemeyer beschuldige, nicht romantisch oder nicht gefühlvoll zu sein. Keineswegs. Doch denke ich, dass Männer eine andere Sicht auf die Liebe haben, weniger sentimental, weniger emotional reagieren. Und dies ist bemerkbar.

Die Charaktere sind verschiedenartig, jeder hat sein eigenes Merkmal, woran man ihn erkennt. Manche Personen gewinnt man lieb, manche nicht.
So gibt es ganz Böse, vor denen man sich in Acht nehmen sollte, gibt es aber ebenso liebe Charaktere, die man sofort in das Herz schließt.

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich lag gestern Nacht noch wach, grübelte, las. 
Eine unheimlich einfangende Geschichte, die jedoch auch eine kleine Schwäche besitzt:
So denke ich oftmals, dass die Dialoge ein wenig 'eigenartig' scheinen, als ob nicht so gesprochen würde, doch diese Bedenken werden bei der nächsten Seite zerschmettert.

Aufjedenfall stimmt mich dieser Band neugieriger auf den nächsten, als der erste es tat!

3/3

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