1. Lesestadium: Das verbotene Eden - Logan und Gwen/Thomas Thiemeyer

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Lesestadien

1. Stadium:

Das verbotene Eden Logan und Gwen        Thomas Thiemeyer

Genau wie der erste Band der 'Eden'-Trilogie werden anschauliche, lange Beschreibungen gemacht, die aber unsere spätere Welt in ihrer Detailgenauigkeit sehr interessant werden lassen. So fühlt man sich keineswegs gelangweilt noch uninteressiert sondern fasziniert und folgt Thiemeyer gerne durch all die Einzelheiten, die 'seine' unsere Welt so lebendig, klar werden lässt...
   
Man wird den Protagonisten geschickt zugeführt, erfährt aus ihrer Gefühlswelt, aus ihrem Leben.

Mir gefallen Logan und Gwen mehr als Juna und David. Juna war mir nicht gleich unsympathisch, zog mich jedoch auch nicht an. Sie erschien mir zu kühl. Während David ein Sympathieträger ist, empfand ich ihn als zu weich: Dies soll keine Schwäche, kein Vorwurf sein, doch ist mein Charakter ein starker, sodass ich nicht unbedingt mit schwächeren Charakteren viel anfangen kann...
Bei Logan und Gwen findet sich nun ein gegensätzliches Paar: Gwen ist eher die verletzlichere Person, während Logan sehr selbstbewusst scheint, auch an manchen Stellen ein wenig eingebildet, doch trotzdem klug und ...sympathisch. 
 
Beide Protagonisten sind sehr interessant gestaltet, besonders Gwen, der eine glänzende Zukunft als Heilerin bevorsteht und doch immer wieder an Juna denkt, die sie verletzte.
Logan ist ein Liebling, durch und durch. Die Hautpersonen wachsen einem sofort ans Herz.

Verschiedene Sichtweisen (von Gwen, Logan, dem Inquisitor) werden gebraucht, machen aus dieser Geschichte eine komplexe, umso interessantere.

Bisher ist die Geschichte nicht sonderlich spannend, aber trotzdem bleibt der Roman weiterhin interessant.

Ein gelungener Anfang. 3/3

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