Die Anfangsbücher einer Reihe, die zu sehr enttäuschten:

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Nun, der Posttitel erklärt, worum es sich in diesem Post geht. (Sicherlich werden auch weitere Bücher mit der Zeit dazukommen...) PS: Absolut nicht spoilerfrei.


Und da fange ich auch sofort mit der Auflistung der Bücher an.

1. Engelsnacht von Lauren Kate

Um sofort auf den Punkt zu kommen: Ich hatte nur Geld für ein Buch, es standen jedoch zwei ganz oben auf meiner Wunschliste. Dies und der erste Band der Evermore-Saga. Jedoch entschied ich kurzerhand, dieses zu kaufen, weil es zum Teil wenig billiger war, mich auch mehr interessierte. Das war ein Fehler, einer, den ich bereue.

Das Buch versprach (auch durch lobende Rezensionen) spannend und romantisch zu sein, stattdessen fand ich auf eine unsympathische Protagonistin, die ich zuletzt sogar verabscheute, auf eine Geschichte, die weder packend, noch ausgefallen war. Auch der Schreibstil riss mich nicht um. Und, ich hatte mich so sehr über dieses Buch gefreut, war ich am Boden zerstört, entsetzlich entsetzt, nachdem ich es zugeklappt hatte. Keine paar Monate später habe ich es verkauft (Was wirklich nicht meiner Gewohnheit entspricht! Denn ich horte Bücher, egal wie mein Urteil über sie ausgefallen ist...). Ihr seht: zutiefst enttäuscht. Demnach prickelt es mir auch nicht unbedingt in den Händen, die Reihe weiterzuverfolgen. In späterer Zukunft, sollte der Band in meiner Bibliothek vorhanden sein, werde ich den nächsten Teil vielleicht ausleihen, doch den Fehler eines Kaufes begehe ich kein zweites Mal!

Der Link zur Buchvorstellung des Verlages.                                    

2. Evermore - Die Unsterblichen von Alyson Noël

Ja, ja, ich habe wohl damals doch irgendwie Glück gehabt, dass ich Engelsnacht und nicht Evermore - Die Unsterblichen gewählt habe.
Wie ich bereits erzählte, lag meine Wahl zwischen zwei Büchern zuoberst meiner Wunschliste, dies hier ist das zweite, ist dies, welches ich nicht aussuchte, nicht kaufte. Den Euro gespart zu haben, hat sich für mich also gelohnt.

Nachdem ich aber dieses ja nicht gekauft hatte, musste ich sehen, wie ich es mir ausleihen konnte. Glücklicherweise hatte eine Verwandte diesen Roman, sodass ich ihn kostenlos lesen konnte.

Alles in allem war der Roman zu schwach, die Handlung konnte mich nicht überzeugen, eine Stelle war mir allzu kitschig... Mit den Protagonisten konnte ich mich nicht anfreunden, auch wenn sie mir nicht unsympathisch waren. 
Spannend war jedoch vor allem das Ende, was mir auf das weitere Geschehen neugierig gemacht hat.
So begann ich auch den zweiten Band, gab jedoch kurz vor dem Ende auf, sagte mir, ein anderes Mal werde ich es wohl lesen. 

Das ist jetzt schon drei Jahre her... (^^) Trotz allem werde ich, sobald ich Langeweile bekomme, die Reihe weiterführen. 

Der Link zur Buchvorstellung des Verlages.

3.  Ugly von Scott Westerfeld
 
  Dieses Buch bekam ich vor ein paar Jahren an Weihnachten von meiner Tante.
Davon gehört hatte ich noch nie, aber vom Klappentext her wurde ich neugierig.
Als ich dann den Roman begann, musste ich wegen der Protagonistin fast, um einen treffenden, umgangssprachlichen Ausdruck zu benutzen, der die Situation gnau beschreibt, kotzen. So nervig, so selbstsüchtig, so oberflächlich habe ich selten eine Hauptperson kennengelernt. Es wurde grauenerregend, sodass aller Lesespaß durch sie (Jaaa, ich beschuldige dich, Tally...!) gedämpft, beinahe vollkommen zerstört wurde.
DU warst mein ganzes Problem, und wenn ich heute nur an dich denke, stellen sich mir die Nackenhaare vor Ekel auf. Ihr seht: Einen regelrechten Hass habe ich auf sie.
Nun sollte der Leser zu der Meinung neigen, ich würde gar nichts Positives an diesem Buch entdecken, aber da erleichtere ich euch, indem ich sage: Die Idee hat mich überzeugt, spannend war es allemal. Demnach konnte das Buch sich teilweise retten.
Und Tally kam schließlich ein wenig zur Besinnung, sodass ich mich zu einem kleinen Teile versöhnen konnte, doch da ZERBRACH SIE DIESE SYMPATHIE WIEDER. AAAARGH. Wie konnte sie bloß?! Dummes, dummes Gör.

Ob diese Überzogenheit des Charakters beabsichtigt ist, erscheint mir logisch: Vielleicht wollte der Autor uns zeigen, wie eine solche Person reagiert, denkt, wie abstoßend deren Oberflächlichkeit ist, um uns zu warnen. Das würde vieles erklären, doch trotz allem ist es einfach zu viel, sodass ich richtig Aggressionen bekam, sobald Tally nur einen Satz dachte.
Provozierend ist diese Art der Charaktereinstellung, ein wahrer Antagonist hier am Werk. Dies kann gleichzeitig ein Fluch, aber auch ein Segen sein: Hier ist es eindeutig ein Fluch, denn der Klappentext schürt falsches Denken, dass der Leser nicht diese Art Charakter erwartet, demnach überrumpelt wird.

Als ich dann auch noch den Klappentext zum zweiten Buch las, wurde ich gänzlich abgestoßen, verekelt.

Dieses Zerschmettern all meiner Gunst brachte nur den Wunsch in mir hervor, einen großen Bogen um die Fortsetzungen zu machen.

Jetzt jedoch habe ich mir aus der Bücherei den zweiten Teil besorgt, da ich trotz allem neugierig geworden bin... Auf Westerfelds Welt, Tallys Besserung, wenn ich auch nicht an letzteres glaube.

Hier der Link zur Buchvorstellung des Verlages.   

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