Lesestadium 1: Century L.O.V.E Tödliches Fieber / Dee Shulman

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Lesestadium:

1. Lesestadium

Century L.O.V.E von Dee Shulman:

Hier die Beschreibung des Verlages:

          Liebe durch die Jahrhunderte
Nach seinem Tod durch ein mysteriöses Fieber wacht der Gladiator Sethos an einem merkwürdigen Ort wieder auf: Parallon. Doch von seiner Geliebten Livia findet er hier keine Spur. Als Sethos eine Möglichkeit entdeckt, durch die Zeit zu reisen, macht er sich auf, um Livia zu finden.
 ( Quelle des Covers und der Beschreibung; Link zur Verlagsseite)

Und hier noch der Klappentext:

Londinium, 152 n.Chr.: Der römische Gladiator Sethos Leontis wird im Kampf verletzt und kurz darauf von einem mysteriösen Fieber befallen. Als er wieder aufwacht, landet er im Jahr 2012 in einem Internat für Hochbegabte - und direkt im Herzen der 16-jährigen Eva. Doch Sethos trägt das Virus in sich: Ein Kuss von ihm könnte für Eva den Tod bedeuten... 

Merkwürdigerweise kann ich keine Bindung zu den Protagonisten aufbauen, zu fremd bleiben sie mir, zu undefiniert.
Evas Schicksal (hochbegabt, eine Außenseiterin, von der Mutter vernachlässigt) berührt mich nicht. Es ist mir (um einen treffenden Ausdruck zu verwenden) gleichgültig, wie es ihr geht. 
Gemächlich lässt uns die Autorin die Protagonisten kennenlernen, stellt sie uns vor, ihre Lebensweise, ihre Umgebung, aber so richtig näher komme ich ihnen trotz allem nicht.

Nach 100 Seiten haben sich Eva und Sethos immer noch nicht getroffen, was nicht so schlimm wäre, würde ich den Hauptpersonen nicht länger so fern bleiben, würde Evas Geschichte gerne folgen. Das einzige, das mich bisher wirklich reizt, ist Sethos Erlebnisse im Römischen Reich, weil sie etwas Abwechslung bieten.

Dann geschieht in Evas Internat etwas unglaublich Unfassbares, eine Begebenheit, die unnötig ist, die mir den Lesespaß verdirbt. Der Leser wird von diesem Moment, der alles zerbrechen wird, aus dem Nichts erschlagen. In dieser Begebenheit kann ich keinen Sinn erkennen, frage mich, ob dies als Spannungspuscher dienen sollte... Was es nicht tut, sondern bloß die Stimmung hinabzieht, weil 1. dieser Moment deplaziert, viel zu abrupt ist, 2. er sehr seltsam daherkommt, 3.einfach komplett unnötig ist, um es noch deutlicher auszudrücken.

Eiei -alles, was ich sagen kann.

Für dieses Evenements fehlen mir die Erklärungen. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass der bewölkte Himmel sich aufklaren wird, das Licht ins Dunkle kommt.
Wenn nicht: Dies könnte ganz klar für mich zu einem 'Stimmungskiller' werden.

Leicht ist die Ausdrucksweise, verständlich für alle. Mich überkommt hin und wieder das Gefühl von Kindlichkeit, wenn ich die Zeilen lese. Demnach kein Schreibstil, der mir gänzlich zusagt. Doch dessen Einfachheit sorgt sicherlich für einen entspannten, gemütlichen Morgen/Nachmittag/Abend, wenn man sich nichts allzu Anstrengendes wünscht.

Demnach bin ich leicht frustriert, hoffe, dass das Buch sich bessert.

Von mir gibt es leider für die ersten 100 Seiten:

1/3

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