Rezension: Vom Mondlicht berührt / Amy Plum

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VOM MONDLICHT BERÜHRT                    Band 2
PLUM, Amy

Buchzusammenfassung
Nah
 Hier des Verlags Zusammenfassung:

In Kates Leben ist nichts mehr, wie es einmal war. Vincent und sie scheinen die Probleme überwunden zu haben, die sein Dasein als Revenant mit sich bringt. Als ihre Liebe zueinander stärker wird, drängt sich allerdings eine Frage auf: Wie sollen sie zusammenbleiben, wenn es Vincents Schicksal ist, immer wieder sein Leben zu opfern, um das anderer Menschen zu retten? Vincent hat zwar einen Weg gefunden, nicht mehr sterben zu müssen, aber der Preis dafür ist hoch. Kate kann und will es nicht ertragen, ihn derart leiden zu sehen, und sucht nach einem Ausweg aus dieser Situation. Doch dann tauchen plötzlich die skrupellosen Feinde der Revenants wieder auf und Kates Pläne drohen zu scheitern. Wird Vincents und ihre Liebe stark genug sein, um alle Hindernisse zu überwinden?


(Quelle des Textes; Quelle des Bildes)

 Der Umschlag des Buches & der Titel

Den Umschlag finde ich viel schöner als derjenige vom ersten Bande (was vor allem an dem Violett liegt, das mich immer zum Schmachten bringt). So hat eigentlich nur die Farben gewechselt, sind die verschiedenen Motive geblieben, was aber  für meinen Geschmack perfekt passt.

Mit dem Titel jedoch habe ich manche Schwierigkeiten, denn ich kann mir darauf einfach keinen Reim machen, sehe keine Anspielungen auf den Inhalt.

Der Schreibstil

Obwohl der Schreibstil nicht außergewöhnlich ist, fühlt man sich doch geborgen, fühlt man sich doch wohl, sodass man die Seiten rasch umblättert. Flüssig, nicht auffällig ist Amy Plums Schreibart. Müsste ich sie mit einem 'Bewertungswort' beschreiben, so würde ich sagen: ausreichend.

Der Inhalt

Die Seiten lassen sich schnell umblättern, das Buch hat keine Längen.
Nur manches Mal waren die Angriffe der Numa zu plötzlich, zu unerwartet, sodass ich den Eindruck gewann, dass die Autorin keine Ahnung mehr gehabt hätte, wie sie die Geschichte atemlos weiterführen könnte. Demnach war ich des Öfteren gegen den Kopf gestoßen, fragte mich, weswegen nun ein Angriff stattfand (Was zum Teufel...?).
Inhaltlich hatte der Roman nicht allzu viel zu bieten, zu mager, auch die Intrige war ziemlich offensichtlich. Ein geübter Krimileser deutet die Anzeichen sofort richtig.

Ebenfalls gefielen mir all diese romantischen Stellen nicht, die sehr in Klischees enden, in den Kitsch abrutschen. Spaß hatte ich dabei nicht, empfand keine Emotionen, was wahrscheinlich an den Figuren scheiterte. Irgendwie blieb mir alles fremd, konnte ich keine Beziehungen aufbauen.
Nur eine einzige Person machte mich wirklich neugierig auf das weitere Geschehen: Arthur.
Auch habe ich an einer Stelle ganz fürchterlich die Augen verdreht. Spoiler Als Papy Vincent des Hauses verweist, wäre ich beinahe in die Luft gesprungen und hätte lauthals herausgerufen: Naaa, klar, musste ja sein... Spoiler Es sollte eindeutig Dramatik erzeugt werden, die absolut nicht ankommt, mich nur den Kopf hat schütteln lassen - vor Lachen, weil es so vorhersehbar ist. (Ich habe eine Freundin, die diese Trilogie mag, gefragt, ob sie diese Stelle ebenso empfunden hat, und sie stimmte mir zu.)

Hin und wieder wurde mir ein ehrliches Lächeln einer witzigen Stelle wegen entlockt. 
Und um noch zwei positive Aspekte hinzuzufügen: Die Idee der Revenants ist klug umgesetzt, auch geistreich.
 Das Ende war genau nach meinem Geschmack, an dem ich nichts auszusetzen habe. Ach, wie sehr liebe ich solche Enden!

Die Charaktere

Besonders nahe bin ich keinem der Charaktere gekommen, auch waren für mich die Gefühle nicht genug greifbar.

Doch zuerst zu Katie(-Lou, -Bean). Außer ihren Spitznamen gefiel mir kaum etwas an ihr. Ich fand sie nervig, an einem Moment sogar richtig abstoßend, weil sie arrogant reagierte, obwohl sie es war, die vorerst bei etwas furchtbar falsch lag.
Sie wird so sehr idealisiert, dass ich mich absolut nicht mit ihr identifizieren konnte. Aus irgendeinem Grundwar sie mir vom Beginn an unsympathisch.
Auch berührt ihr Schicksal mich kein bisschen, obwohl es tragisch ist, zu so vielen dramatischen Momenten führen kann (oh, die liebe ich ganz besonders). Zu unergründet ist dieses Terrain, zu wenig durchforstet. Für mich sieht Katie bei einer Sache auch ein Problem, das für mich recht leicht gelöst ist.

Georgia jedoch konnte mein Herz gewinnen, wenn ich sie auch nicht immer ganz lieben konnte.

Und Vincent, ja, was soll ich über Vincent anderes sagen, als dass er einfach nur ulkig ist, wie er sich um Katie sorgt, dabei dunkel (wie das ja im Moment so beliebt ist) erscheinen soll. Zu blass bleibt er, das Bad-Boy-Image passt nicht zu ihm.

Fazit

Obwohl ich nicht viel von diesem Buch erwartet habe, sind meine Erwartungen kaum erfüllt worden. Mit allem bin ich nicht warm geworden, und ich gebe mit Schande zu, dass ich beinahe froh bin, die Trilogie ganz zu beenden.

2/5

(nach Gefühl und Verstand bewertet) 

Titel: Vom Mondlicht berührt
Autor(in): Amy Plum
Verlag: Loewe                                                                                   Preis: circa 20Euro

Kommentare :

  1. Hi Pie Rath,

    ich dachte ich komme dich auch mal gleich besuchen. Schade das dir der zweite Band nicht gefallen hat. Ich selber mag diese Reihe sehr, aber es kann einem ja nicht immer alles gefallen.

    Grüßlies
    Vanessa

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  2. Hey. :)

    Ja, da hast du vollkommen Recht.
    Die Geschmäcker sind halt immer verschieden. Das ist ja auch immer das Spannende am Rezensionenschreiben... :D

    Liebe Grüße,
    Pie Rath.

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