Lesestadium 1: Wen der Rabe ruft / Maggie Stiefvater

Reaktionen:  
1. Lesestadium

Wen der Rabe ruft - Maggie Stiefvater                                   (Quelle)

Erscheinungsauflage 2013
Verlag script5

ISBN 978-3-8390-0153-0
Preis  18,95 Euro
Band 1 

Inhaltsangabe des Verlages:
Jedes Jahr im April empfängt Blue die Seelen derer, die bald sterben werden, auf dem verwitterten Kirchhof außerhalb ihrer Stadt. Bisher konnte sie sie nur spüren, nie sehen – bis in diesem Jahr plötzlich der Geist eines Jungen aus dem Dunkel auftaucht. Sein Name lautet Gansey, und dass Blue ihn sieht, bedeutet, dass sie der Grund für seinen nahen Tod sein wird.

Seit Blue sich erinnern kann, lebt sie mit der Weissagung, dass sie ihre wahre Liebe durch einen Kuss töten wird. Ist damit etwa Gansey gemeint?

(Quelle)

Meine Meinung zu den ersten 100 Seiten:

Mit Blue bin ich direkt warm geworden. Mit ihrer exzentrischen Art und ihrer Vernunft konnte ich mich augenblicklich identifizieren. Auch ihre Familie gefällt mir soweit, obwohl sie etwas gewöhnungsbedürftig ist.
Jedoch habe ich einige Probleme mit Gansley klarzukommen. Obwohl er nicht allzu unfreundlich ist, gibt es dennoch hin und wieder kleine Sachen, die mir nicht ganz gefallen. 
Adam dagegen ist mir nach einigen Seiten schon ans Herz gewachsen, so ruhig und bedacht wie er scheint. 

Alles in allem sind die Persönlichkeiten der Figuren schnell herausgearbeitet. Jede kann etwas Eigenes vorweisen, obwohl es eine Fülle an Protagonisten gibt.

Bisher ist noch nicht ganz klar, worauf die Geschichte hinauslaufen wird. Dies kann positiv gewertet werden, da man somit vielen Überraschungen und Wendungen begegnen wird.
Aber manchmal ist die Geschichte sehr bizarr. Ich verstehe nicht ganz Gansleys Beweggründe, so besessen, beinahe schon krankhaft, über Mythen zu recherchieren, um einen alten König zu erwecken. Hat dies einen bestimmten Grund, der etwas mit Magie und Wiederbelebung zu tun hat? Liegt der Grund vielleicht in Gansleys Vergangenheit? Diese Fragen stelle ich mir. 
Auch der Zwist zwischen Gansleys Freund Ronan und seinem Bruder scheint ein wenig seltsam.
Es ist auf jeden Fall keine 0-8-15-Geschichte.

Vielleicht liegt dieses Seltsame auch an Stiefvaters Schreibstil. Dieser ist flüssig, nicht zu einfach, sondern etwas schwierig, aber perfekt ausgewogen.

Die Geschichte ist auch nicht sonderlich spannend bisher, dennoch kommt man in einen lockeren Lesefluss.

Blue und Gansley haben sich nur einmal gesehen, dies ist dennoch nicht schlimm, da man sie beide besser kennenlernt und so die Liebesgeschichte sich reich entfalten kann, ohne überhastet zu wirken.



Für diese ersten paar Seiten vergebe ich:
2/3

Keine Kommentare :

Kommentar veröffentlichen

Ich würde mich über Kommentare jeglicher Art freuen! Denn sind es doch die Kommentare, die den Blog beleben...