Meine Vorlieben (Filme und Bücher)...

Hier erzähle ich ein wenig von meinen liebsten, liebsten Vorlieben in der Filmbranche und in den zahlreichen Büchergenres, damit ihr euch ein kleines Bild davon machen könnt, welchen Interessen ich folge. (Dies ist keine Top10-Liste!)

Zuallererst zu 'Master and Commander The Far Side of The World':
Das erste Mal, als man mir vorschlug, diesen Film zu sehen, dachte ich: Na ja, warum nicht? Doch besonders angetan war ich nicht von der Inhaltsbeschreibung auf der Bluray-Hülle. Dann legte man den Film ein und - oh weh! Verfluche mich, wenn ich dem niemals meine Aufmerksamkeit geschenkt hätte! Während des Films zitterte ich, da ich nie wusste, was nun geschehen würde. Es war schrecklich. Immer in Erwartung, dass die Acheron (hier das feindliche, französische Schiff, wogegen Jack Aubrey - der Kapitän des englischen Schiffs, die Surprise - vorgehen muss)  auftauchen und nun aus der Surprise nur noch Brennholz (wenn die Surprise überhaupt noch für ein Feuer verwendbar wäre) machen würde, schlotterten meine Knie, überfiel mich eine schreckliche Angst, denn, ach weh, wer möchte diesem herrlichen Segelschiff irgendetwas antun, wer möchte es versenkt sehen? Der Film hat mich vollkommen gepackt, durch die leichte Kritik, die im Film debattiert wird (vielleicht, und das wäre mein einziger Kritikpunkt, hätte man diese noch ein wenig mehr einbringen können), kam ich zu dem Schluss, dass dies für mich persönlich ein Meisterwerk ist.
Irgendwann entschied ich dann auch, die Bücher zu lesen. 
Seitdem hat mich das 18. Jahrhundert mit seinen Segelschiffen gepackt.
Kurz zum Inhalt: 
Wir befinden uns im Jahre 1805, als die Surprise, das englische Schiff, das auf all den Meeren von 'Lucky' Jack Aubrey geführt wird, plötzlich von der Acheron, dem aus Frankreich (mit dem England verfeindet ist) stammenden Schiff, angegriffen wird und erleidet starke Verluste. So schwört Jack auf Rache.

 Ein Lied aus dem Film:
Master and Commander The Far Side Of The World

Und zum zweiten ...'Narnia':
Jaa, wann dieses Sehnen nach diesem Land begann, dies bleibt wohl eine ungeklärte Frage. Wann sah ich den ersten Film, wann war ich verzaubert? Das einzige, das ich sagen kann, ist: Die Geschichte hat mich sofort gepackt, hat in mir Samen der Sehnsucht gesät. 
Und dann, eines Tages, entschied ich, die Bücher zu lesen. Schwupps, bekam ich zu Weihnachten die Neuauflage, die ich gierig verschlang. 
Da ich jedoch noch etwas jung bin, denke ich, sind mir viele Dinge noch nicht aufgefallen, viele nachdenkliche Dinge. So nehme ich mir vor, diese Bücher noch einmal zu lesen und sie auch zu studieren

3. 'Der Herr der Ringe':
Mein Gott, ich erinnere mich noch genau an das erste Mal, als ich den ersten Teil der Filme gesehen habe. Er lief im Fernsehen, und ich war bei meiner Großmutter. 
Da ich Langeweile verspürte, zappte ich ein wenig herum, und fiel auf diesen Film, stolperte regelrecht. Die Gefährten flohen gerade vor den Orks und waren in den Zwergenhöhlen Morias. Ich brauchte nur das zu sehen. Jetzt war mein Schicksal besiegelt, ein Leben war geprägt, meins, ewig sollten mir diese Filme und die Bücher ein Vorbild sein. An Fantasie, an Psychologie, an Nachdenklichkeit...  
Da ich den Titel nicht kannte und nicht auf die Idee kam, in das Fernsehprogramm zu sehen (Ich war jung, wohlgemerkt!), frug ich meinen Vater, ob er denn vielleicht diesen Film kenne. Und, ja!, er kannte ihn. Zu meinem Glück. 

Mein 4. Vergnügen ist 'Letters from Iwo Jima': 
Ach, wie gerne ich diesen fantastischen Film habe, und wie traurig er doch ist. Hier handelt es sich um einen (Anti-)Kriegsfilm. Die Figuren sind mit einer solch psychologischen Raffinesse zusammengesetzt... es ist ein wahres Vergnügen die Figuren zu analysieren! Ist der Hauptprotagonist, der uns zum Nachdenken anregt, doch ein Feigling und flieht ständig (doch, je nach Sichtweise des Beobachters, kann dies natürlich eine Meinungsverschiedenheit sein, über die sich diskutieren lässt). Sind all diese Figuren liebevoll mit verschiedenen Eigenschaften ausgestattet. 
Und besonders fasziniert mich das ganze Geschehen, all das zu Verarbeitende. Hier ist der Beobachter gefragt, selbstständig zu denken! 
Ein wirklich stimmungsvoller, trauriger, aber auch, auf seine Art, sehr schöner Film. 
Kurz zum Inhalt: 
1944: Die Japaner bereiten den Krieg auf der Insel Iwo Jima vor. Generalleutnant Kuribayashi, der Amerika bereits besucht hat und somit weiß, dass es hoffnungslos ist, diese Inseln zu verteidigen, befehligt die japanischen Truppen. Doch da er die Amerikaner ein wenig kennt, entwickelt er eine neue Taktik. Und so dauert die nie endende Schlacht doch 40 Tage lang...
(Anmerkung: Es ist etwas länger her, dass ich diesen Film zuletzt gesehen habe, so erinnere ich mich nicht mehr an vieles. Außerdem ist es schwierig, diesen Film zusammenzufassen...) 

Und wieder einmal ein Soundtrack:
Letters from Iwo Jima

5. 'Flags of Our Fathers'
Dieser kritische Film von Regisseur Clint Eastwood zeigt, wie das legendäre Foto von der amerikanischen Flagge auf dem japanischen Boden der Insel Iwo Jima entstand. Gleichzeitig wirft Eastwood ein kritisches Auge auf die Kriegspropaganda der Amerikaner. 
Der Film besitzt einige Längen, die ich jedoch beim zweiten Sehen überhaupt nicht mehr als solche empfand. Die Figuren sind sympathisch, und besonders eine ist wirklich tiefgehend 'bearbeitet' worden. Genau wie 'Letters from Iwo Jima', das ebenfalls von Clint Eastwood gedreht wurde und dem Zuschauer die Seite der Japaner näherbringt,  ist dies ein Antikriegsfilm und zeigt den Krieg auf grausame, brutale und sehr traurige Weise. 
Clint Eastwood schaffte zwei sehr gute Filme, die uns jeweils die Sicht beider Parteien erleben und uns viele Fragen stellen lässt.  
Kurz zum Inhalt:  (Achtung, vollständige Inhaltsangabe, Spannung könnte vermindert werden!)
Hier gestatte ich es mir, dreist von Wikipedia die Inhaltsangabe zu 'klauen'. Natürlich mit Verlink. (Anmerkung: Ich werde den Text ein wenig kürzen, jedoch werden fehlende Angaben mit '(...)' gekennzeichnet): 


Der Film handelt von der Schlacht um Iwo Jima, die 1945 im Pazifik stattfand und in nur einem Monat etwa 18.000 Japaner und etwa 7.000 Amerikaner das Leben kostete. Er erzählt die Geschichte aus Sicht von James Bradley, dessen Vater einer der sechs Soldaten war, die die amerikanische Flagge auf der japanischen Insel Iwo Jima im Zweiten Weltkrieg gehisst hatten. (...) Der Film beginnt mit einigen Blicken auf die gealterten „Helden“ von Iwo Jima. Hier erfährt man erste Hintergründe über den damaligen Krieg. Die Bilder wechseln zu den Vorbereitungen zu diesem Einsatz im Jahr 1944. Viele der jungen Soldaten sehen das Ganze bis dahin noch als Abenteuer an. Diese Lockerheit verschwindet aber sehr schnell, als sie in das Kriegsgebiet verlegt werden und die Vulkaninsel Iwo Jima und deren schwarzen Strand stürmen. Was zunächst wie eine einfache Operation aussieht, gestaltet sich aufgrund der gut eingegrabenen japanischen Gegner schwieriger als erwartet. Nach den ersten Gefechten soll eine Gruppe von Soldaten auf dem Berg Suribachi die amerikanische Flagge hissen. Wenige Stunden nachdem dieses geschehen ist, will ein anwesender Politiker ebendiese Flagge als Souvenir haben. Ein Kommandeur der Marines bekommt das mit, empört sich zwar über dieses Ansinnen, schickt aber unter anderem den Kurier Rene Gagnon auf den Berg, um die Originalflagge zu sichern und sie gegen eine andere Flagge auszutauschen. Zur gleichen Zeit macht sich auch der Fotoreporter Joe Rosenthal auf den Weg, um ein Bild einzufangen. So kommt er gerade rechtzeitig, um das Hissen der Ersatzflagge auf ein Foto zu bannen. In den USA bewirkt das Foto, welches in den meisten Zeitungen abgedruckt wird, ein Umdenken der Amerikaner, denn bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Fotos waren sie des Krieges müde und der Regierung gingen die Gelder aus. So sollen die „Helden“ von Iwo Jima in die USA gebracht werden, um dort auf große Werbetour für den Krieg bzw. zum Erwerb von Kriegsanleihen bei der Bevölkerung zu werben. Hinter den Kulissen brodelt es allerdings gewaltig, denn von den ursprünglichen Soldaten sind mittlerweile die meisten tot. So wird der „Ersatzmann“ Rene Gagnon als einer der Helden gefeiert. Hinzu kommt John „Doc“ Bradley und der Indianer Ira Hayes, welcher eher widerwillig in die USA zurückreist. Diese drei Soldaten werden nun in ihrer Heimat als Helden instrumentalisiert, doch mit Ausnahme von Gagnon sehen die Kameraden dem ganzen Treiben immer mehr mit Skepsis entgegen. So erfährt man immer wieder in verschiedenen Rückblenden, was auf Iwo Jima tatsächlich geschehen ist. Besonders Ira Hayes, den „Amerika als Held will, aber nicht als Amerikaner“ (Roger Ebert), macht die ganze Sache mehr und mehr zu schaffen, so dass er immer häufiger zum Alkohol greift und betrunken bei wichtigen Veranstaltungen auftaucht. Auch die Tatsache, dass die wahren Soldaten, die die erste Flagge gehisst haben, unerwähnt bleiben, lässt besonders bei dem Sanitäter Bradley mehr und mehr Zweifel aufkommen. Nachdem Hayes untragbar geworden ist, wird er zurück an die Front geschickt. Bradley und Gagnon beendeten die Propaganda-Tour zu zweit. Im weiteren Verlauf des Filmes wird beschrieben, wie diese drei Kameraden ihre Zukunft erleben. Dieses geschieht vor allem durch Rückblenden, die wiederum von den Erzählungen der gealterten Männer ausgehen. (...)
 Quelle: Wikipedia


6. 'Als gäbe es einen Himmel'
Els Beerten hat wirklich einen fantastischen, ausdrucksstarken Schreibstil, den ich bisher noch nirgendwo anders in dieser Form gesehen habe. Sie erzählt traurig von dem Krieg und von unbedachten, mörderischen Entscheidungen, die Menschen treffen, und damit alles zerstören. 
Einer der schönsten Kriegsromane, die ich je gelesen habe, gerade da der Schreibstil sehr auffällig ist und so voller eigener Kraft steckt, obwohl der Roman eine recht traurige Seite besitzt. Und durch all die Perspektivenwechsel wird das Buch nicht langweilig. Alle Personen werden in die Handlungen eingebracht und vervollständigen das Bild des Geschehenen, des Vorfallenden. Die Figuren sind mit solch psychologischem Scharfsinn geformt worden... es ist ein wahrer Schmaus, zu lesen! Außerdem macht es unglaublich Spaß, zu versuchen, die Beweggründe der Protagonisten zu verstehen...    
Kurz zum Inhalt:
Jef und Ward (Jefs Freund) wollen Helden sein. Wir haben 1943, sind mitten im Krieg. Eine gute Zeit, um zu Helden zu werden, finden Jef und Ward. 
Deutschland braucht frische, starke Jungen, die den Krieg gewinnen sollen. Also meldet sich Ward und muss seinen Freund, Jef (der nicht mitkommen darf), und dessen Schwester Renée, die er liebt, zurücklassen. 
(Anmerkung: Die Inhaltsangabe habe ich absichtlich so kurz und undetailliert gelassen, denn 1. möchte ich nicht zu viel verraten, 2. soll man dieses Buch einfach nur in die Hand nehmen und lesen, 3. habe ich diesen Roman vor einem Jahr gelesen, sodass ich vieles vergessen habe...)  

 7. 'Das Blut des Dämons'
Wieso schreibe ich nur den letzten Teil als einer meiner liebsten, liebsten Vorlieben auf? Ganz einfach: Der 'Kuss des Dämons' und 'Das Herz des Dämons' (dies ist eine Trilogie aus der Feder Lynn Ravens) waren ebenfalls gute Bücher, jedoch toppte 'Das Blut des Dämons' sie alle haushoch. Wenn ich jetzt daran zurückdenke, habe ich das Gefühl, mir gefiel es so viel besser, da es keine Parallelen mehr zu 'Twilight' aufweist und auch viel erwachsener klingt.
Für mich ist es einfach perfekt.
Kurz zum Inhalt: (nicht spoilerfrei!)
Dawn und Julien sind nicht lange glücklich: Dawns Körper stirbt, ihr Ende scheint unausweichlich. Julien ist verzweifelt, holt das Blut der Ersten Lamia aus dem Versteck und bricht damit sämtliche Gesetze. Nun ist auch Juliens Leben in Gefahr, denn auf manches Gesetz steht der Tod.
Verlagsseite: Ueberreuter

8. 'Les choristes' (französischer Film, in Deutsch: 'Die Kinder des Monsieur Mathieu')
Zum ersten Mal erfuhr ich von diesem Film über Youtube: Damit wäre es schon getan, um von dem Aufspüren dieses schönen, berührenden Filmes zu sprechen, doch möchte ich euch allen ein wenig mehr hiervon erzählen. Wie oben bereits angedeutet, liebe ich die Fantasie, verliere mich völlig in ihr, ist sie ein Teil von mir. So kam es dann auch, dass ich die Cd's zu den 'Herr der Ringe'- Soundtracks besitze. Besonders das vorletzte Lied 'The Breaking of the Fellowship' vom ersten Film hat sich in mich gebrannt, eine solch liebliche Melodie, so viel Gefühl, solche Vielfältigkeit! Nun, wenn ihr das Lied kennt, werdet ihr wohl schon wissen, dass am Ende ein Soprano-Junge das Ende des Liedes singt. Und wie neugierig ich war, wollte ich wissen, wer denn dieses kurze Lied singt. Daher informierte ich mich ein wenig, surfte auf Youtube, fand auch noch andere wunderbare Soprano-Sänger und plötzlich sehe ich in der Leiste der Vorschläge den Film 'Les choristes'. Da geht es sich ebenfalls um Jungen, die singen, eben mit diesen bekannten Soprano-Stimmen, die hochgehen können. Begeistert, wie ich von diesen Stimmen bin, diesen gesungenen, wundervollen Liedern, wusste ich, dass dieser Film mir unglaublich gut gefallen würde.
So las ich mir die Beschreibung auf Wikipedia durch und dadurch festigte sich der Entschluss, sich den Film in absehbarer Zukunft zu schauen. Was ich dann auch tat. Und nun gehört der Film zu meinen wichtigsten Vorlieben.
Durch die Wärme, die Zärtlichkeit, mit der der Film produziert wurde, wird seine Bedeutung umso größer, umso umfangreicher. Der Film erzählt von falschen Entscheidungen, von Anschuldigung, von verlassenen Kindern, Waisenkindern, die nicht wahrhaben wollen, dass die Eltern tot sind, oder von Kindern, die weggebracht werden, weil sie nicht unter Kontrolle zu bekommen sind, Kinder, Kinder, die alle eine Chance auf ein schönes Leben haben, welches ihnen genommen wird, da man sie schlägt, ihnen Spaß verbietet, damit sie auf den 'rechten' Weg finden. Doch wie soll das funktionieren, wenn ihnen Zuneigung, Aufmerksamkeit enthalten wird?
Kurz zum Inhalt:
1949: Der arbeitslose Monsieur Mathieu kommt in ein Internat, um auf schwer erziehbare Kinder aufzupassen. Erschrocken über das brutale Verhalten der Erzieher und Lehrer, versucht er, die Aufmerksamkeit und Zuneigung der Schüler zu gewinnen. Er bleibt streng, doch auch gerecht, macht den Schülern Gefallen, doch lässt nicht mit sich spielen. Und irgendwann lässt er sie singen und beginnt einen Chor. Wird er aus den kleinen, widerborstigen Verlassenen doch noch etwas Liebenswertes machen?

Hier binde ich das Musikstück 'The Breaking of the Fellowship' ein, damit diejenigen, die das Lied nicht kennen und es gerne hören möchten, nun die Gelegenheit dazu bekommen. Und dies ist ebenso für diejenigen, die dieses Lied genau so wie ich lieben und es beim Lesen hören möchten.
  
Und natürlich füge ich auch ein Lied der Soprano-Jungen ein!
Les choristes: Vois sur ton chemin


Zu meiner 9. Vorliebe! 'Artikel 5', Kristen Simmons
Der Roman fiel mir in meiner Bibliothek schon seit längerer Zeit auf. Während das Cover und der Klappentext mir nicht viel sagten, schlug ich das Buch dann auf, um auf die Innenseite eine weitere Buchbeschreibung vorzufinden. Die mich dann auch vollkommen gepackt hat. 
Da ich romantischer Natur bin, gleichzeitig aber auch Anspruchsvolles, Kritisches vorziehe, traf dieser Roman vollkommen meinen Nerv. Ich kann nur sagen, dass es für mich ein perfektes Buch ist, eines, welches mich wohl geprägt haben wird...
Kurz zum Inhalt:
Hier werde ich die Buchbeschreibung des Verlages benutzen:

 Religiöser Fanatismus hält Einzug in die Vereinigten Staaten: Wer gegen die strengen Statuten der Moralmiliz verstößt, dem stehen öffentliche Demütigung, Haft und sogar der Tod bevor. Die 17-jährige Ember lebt mit ihrer Mutter allein und versteckt. Doch trotz aller Schutzmaßnahmen wird ihre Mutter verhaftet. Sie hat gegen Artikel 5 der Moralstatuten verstoßen, weil sie nicht mit Embers Vater verheiratet war. Ember wird in einer Besserungsanstalt für Mädchen gebracht und lernt dort Hass, Gewalt und fanatische Moralisten kennen. Sie weiß, sie muss ihre Mutter retten, koste es was es wolle ... und dazu braucht sie Hilfe des Mannes, der ihre Mutter verhaftet hat: Embers große Liebe, Chase.
Quelle des Textes

Hier manche Erzählungen (jeweils zum Nachlesen verlinkt), die mich verzaubert haben. Sei es durch die Sprache, sei es durch die Handlung...

'Jesus macht nicht mehr mit' Wolfgang Borchert...
Durch meine ehrenwerte Deutschlehrerin fand ich zu dieser Kurzgeschichte, die mich bezaubert hat. Besonders mochte ich Wolfgang Bocherts Schreibstil. Er hat mich sehr beeindruckt und wahrscheinlich auch geprägt, was man wohl schon bemerkt haben könnte. Dieser leise Unterton der Erschöpfung und Trauer bringt in mir immer eine ebenfalls melancholische Seite zutage. Es berührt ungemein, dass er so schreibt, dass er nicht direkt von Gefühlen spricht, sondern sie nur durch einfache Worte auszudrücken weiß.  Borcherts Schilderungen einer Grabaushebung in einem kalten Krieg paralysiert mich jedes Mal. So kummervoll wie er schreibt! Dass er als Soldat diente, wird durch den rauen Ton deutlich, mit dem er die Personen reden lässt. Ein wichtiges Dokument, das zeigt, wie sehr man unter dem Druck leidet, immer den Tod um sich zu haben. Und niemals Aussicht auf Ruhe und Frieden... ( Hier ist die Erzählung)

'Anekdote aus dem letzten, preußischen Kriege' Heinrich von Kleist...
Mein Gott, welche Sprache, welche Ausdrucksweise. Welch Vergnügen diesen Text zu lesen, ihn zu erkunden. Die Augen saugen alles auf, die Wörter schmiegen sich an die Zunge, rollen, tanzen. Wunderschön. Was für ein Werk! Alles, jedes einzelne Wort, oh! 
(Den Text könnt ihr gerne hier nachlesen...)

Kommentare :

  1. Hi!
    Habe deinen Blog gerade erst gefunden!:D
    Finde ihn echt schön und bin schon Leserin geworden!:D
    Narnia!:D
    Ich liebe diesen Film!:D
    Am liebsten habe ich ja den zweiten Teil!:)
    Die Bücher wollte ich auch mal lesen bin aber leider noch nicht dazu gekommen..
    Liebe Grüße
    Vero aus
    www.buecherfanwelt.blogspot.com

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  2. Hallo!

    Ja, der zweite Teil gefällt mir auch am besten, doch 'Der König von Narnia' ist ebenfalls ganz nah am ersten Platz dran...

    Und dankeschön für das Kompliment... :D

    Pie Rath.

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